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Alternative Antriebe

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Alternative Antriebe 2017-06-29T20:27:24+00:00
So laden Sie ihr Fahrzeug zu Hause auf 2017-06-29T20:08:08+00:00

Das E-Auto zu Hause an der ganz normalen 230 Volt Steckdose zu laden, ist die einfachste Variante, aber sollte nicht als Dauerlösung dienen. Zum einen ist die Ladezeit um einiges erhöht, zum anderen sollte man mit einem Elektriker abklären ob die Leitungen für diese Dauerbelastung geeignet sind. Im schlimmsten Fall kann durch Überhitzung ein Brand ausgelöst werden.

Der 400 Volt Drehstromanschluss ist die schnellere alternative zur 230 Volt Steckdose, und ist in den meisten Haushalten (z.B. als Anschluss für Elektroherde) verfügbar. Auch hier sollte die Belastbarkeit der Leitungen mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Die sicherste und effizienteste Variante für zu Hause bietet eine intelligente Wandladestation, auch Wallbox oder Wall Connector genannt. Diese wird an einen 400 Volt Drehstromanschluss angeschlossen und dient als intelligenter An- und Ausschalter zwischen Stromleitung und E-Auto, der die Leitungen vor Überlastung schützt. Kurz zusammengefasst ermöglicht die Wallbox schnelleres Laden, senkt Energieosten, steuert den Ladevorgang und bietet Sicherheit.

So laden Sie Ihr Fahrzeug in der Öffentlichkeit auf 2017-06-29T20:09:14+00:00

Es gibt zwei Möglichkeiten das E-Auto unterwegs aufzuladen: An öffentlichen Ladestationen oder an Schnellladadesäulen. Diese sind überall in der Stadt verteilt und nicht schwierig zu finden. Allerdings müsst Ihr darauf achten, dass das Auto mit der Ladestation kompatibel ist. Über verschiedene Apps und Internetseiten könnt ihr einfach nach der passenden Ladestation suchen.

Ein flächendeckendes Schnellladenetz wir derzeit noch ausgebaut. Die Schnellladesäulen ermöglichen ein schnelles Laden in wenigen Minuten. Das Ziel ist, dass sich das vollständige Laden eines E-Autos nicht von der Dauer eines Besuches an der Tankstelle unterscheidet. In der Praxis ist das mit der so genannten Hochleistungsladesäule bereits möglich.

So tankt man an der Haushaltssteckdose 2017-06-29T20:11:39+00:00

Das funktioniert vom Ablauf ähnlich wie an der Tankstelle. Zuerst muss die Tankentriegelung am E-Auto betätigt werden (Tankdeckel öffnen). Im nächsten Schritt wir das 230 Volt Ladekabel in die SchuKo-Steckdose gesteckt (Zapfpistole in die Hand nehmen). Anschließend wird das andere Ende am Fahrzeug in den dafür vorgesehenen Anschluss gesteckt (Tankrüssel in die Tanköffnung stecken). Wenn das E-Auto fertig geladen ist, wir das Ladekabel zuerst vom Auto und danach von der SchuKo-Steckdose entfernt (Zapfpistole aus der Tanköffnung nehmen und zurück an die Zapfsäule hängen).

Kleine Info: Das Wort SchuKo steht für Schutz-Kontakt und bezeichnet, die in Deutschland üblichen Steckdosen mit Außen-, Neutral- und Schutzleiter inklusive dem dazugehörigen Stecker mit zwei runden Kontaktstiften und einem Schutzkontakt.

So tankt man an der Wallbox 2017-06-29T20:12:48+00:00

Die Wallbox wird auch Wall Connector oder intelligente Wandladestation genannt.

Im Prinzip funktioniert auch das wie an der Tankstelle. Als erstes wird die Tankentriegelung am E-Auto betätigt um dann das Ladekabel von der Wallbox am Fahrzeug in den Ladeanschluss zu stecken. Fertig.

Das ist der Unterschied zwischen Typ 1, Typ 2 und Typ 3 Ladesteckern 2017-06-29T20:14:27+00:00

Im Moment sind zwei Typen von Stecksystemen im Ladestationsverzeichnis verbreitet. Diese sind leider nicht miteinander kompatibel und davon Abhängig welches E-Auto aufgeladen werden soll. Deswegen muss immer darauf geachtet werden, bevor öffentlichen Ladestationen angefahren werden.

Der Typ-1-Stecker (SAE J1772) wird hauptsächlich für amerikanische und asiatische Fahrzeuge verwendet. Ein einphasiger Stromanschluss (z.B. SchKo-Steckdose) wird verwendet um das Auto aufzuladen, das sind maximal 230 Volt und 7,2 kW Ladeleistung. An der Oberseite des runden Typ-1-Steckers befindet sich eine mechanische Verriegelung der als Ladeschalter dient. Insgesamt besitzt dieser Stecker fünf Adern. Normalerweise liegt dem E-Auto ein Adapterkabel bei, das an der Stationsseite einen Typ-2-Stecker besitzt und damit auch für öffentlichen Ladestationen in Europa verwendet werden kann.

Der Typ-2-Stecker (VDE-AR-E 2623-2-2) wurde von Mennekes entwickelt und ist vorwiegend bei europäischen E-Auto-Herstellern verbreitet.  Ein Großteil der Ladestationen in Europa besitzt mindestens einen Typ-2-Ladeanschluss. Dieses Stecksystem kann sowohl für einphasige Ladungen als auch für Drehstrom (max. 43 kW) verwendet werden und ermöglicht somit ein effizienteres Aufladen des E-Autos. Am Drehstromanschluss kann zusätzlich eine intelligente Wandladestation (auch Wallbox oder Wall Connector genannt) angebracht werden. Dem Fahrzeug liegen meist auch Ladekabel bei, die am einphasigen Stromnetz angeschlossen werden können. Der Typ 2 Ladestecker ist ein runder Stecker, der an der Oberseite abgeflacht ist. Dieser Stecker besteht insgesamt aus sieben Adern.

Der Typ 3 Ladestecker wird Hauptsächlich für italienische und französische E-Autos  verwendet, ist ansonsten kaum verbreitet und hat deswegen nur eine sehr geringe Bedeutung.

Wann kann ich mein E-Auto laden? 2017-06-29T20:15:29+00:00

Eine E-Auto kann jederzeit geladen werden. Meist werden in E-Autos Li-Ion-Akkus verbaut die nur einen sehr geringen Memory-Effekt aufweisen, deswegen muss der Akku nicht komplett leer sein bevor er wieder aufgeladen werden kann.

Wie lange halten die Akkus? 2017-06-29T20:16:25+00:00

Nach heutigem Stand geht man von circa 3000 bis 5000 Ladezyklen aus. Das entspricht, je nach Akkugröße, einer Reichweite von mehr als 450.000 Kilometern.

Welche Förderungen gibt es? 2017-06-29T20:17:24+00:00

Alle Autos die bis zum 31.12.2012 zugelassen werden sind 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. Außerdem gibt es einen Bonus von 4000 € für den Kauf eines reinen E-Auto-Neuwagen, wobei die Hälfte der Förderung von der Automobilindustrie übernommen wird.

Muss man den Akku Mieten oder Kaufen? 2017-06-29T20:16:55+00:00

Abhängig vom Hersteller gibt es sowohl Kauf- als auch Leasingangebote. Beides bietet seine Vorteile. So erhält man durch Leasing einen geringeren Anschaffungspreis des E-Autos und einen kostenlosen Ersatz bei Fehlfunktion des Akkus. Aufgrund der hohen Ladezyklenfestigkeit und der langen Garantiezeit der Akkus, von teilweise bis zu 8 Jahren, rentiert sich unter Umständen ein Kauf.  Mit dieser zweiten Option fallen die Leasingkosten des Akkus weg und man darf das komplette E-Auto sein Eigentum nennen.

Wie profitieren Gewerbekunden? 2017-06-29T20:18:57+00:00

Der Unterhalt von E-Autos ist im Allgemeinen günstiger als der von anderen Autos.

In erster Linie sind die Kraftstoffkosten um einiges günstiger. Aber auch die Kosten für den Kundendienst nehmen ab. So besitzt ein E-Auto weniger Verschleißteile, wie zum Beispiel Auspuff, Luftfilter, Kupplung, Ölwechsel oder Zahnriemen. Der Motor des E-Autos, um ein weiteres Beispiel zu nennen, weist eine höhere Haltbarkeit auf, da er nicht vom Kaltstart-Problem betroffen ist. Ebenfalls der Verschleiß der Bremsanlage ist wegen der Rekuperation geringer.

Ein E-Auto bietet außerdem mehr Komfort durch einfaches Betanken vor Ort, unkompliziertere Bedienung und ein schnelles Heiz- und Kühlsystem (Standheizung, Lüftung) ohne Warmlaufzeit.

Zusätzlich profitieren E-Auto-Besitzers von einem positiven Imagegewinn, sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld.

Sind E-Autos wirklich umweltfreundlicher? 2017-06-29T20:19:25+00:00

Ja, und zwar in vielerlei Hinsicht.

Dadurch, dass ein E-Auto kein Öl (Benzin, Diesel) als Antriebsenergie benötigt, ist wiederum kein Bedarf an Ölraffinerien gegeben. Das hat einen positiven Effekt auf die Umwelt: Weder Bodenverschmutzung durch Öllecks am Motor noch die Verunreinigung des Meeres durch Bohrinseln werden begünstigt, sondern passiv verhindert.

Des Weiteren hat ein E-Auto keinen direkten CO2-Ausstoß und wesentlich geringere Geräuschemission, was vor allem in Ballungsräumen einen sehr positiven Effekt auf die direkte Umgebung hat.

Zusätzlich zum Punkto Akku: Jeder, der seinen Strom aus Ökostrom bezieht, fördert die CO2-Bilanz positiv. Außerdem weisen die Akkus eine sehr hohe Recyclingquote auf. Im Second-Life-Programm werden diese unter anderem für Windkrafträder, Notstromaggregate oder als Heimspeicher weiterverwendet.

Warum kostet ein E-Auto dann so viel mehr? 2017-06-29T20:20:03+00:00

Derzeit sind Batterie- und Entwicklungskosten noch anteilsmäßig hoch. Die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich aber durch geringere Service- und Wartungskosten, weniger Verschleißteile, kein Motorölwechsel, etc. Außerdem profitiert man von den günstigeren Treibstoffkosten und staatliche Förderungen.

Was ist der Unterschied zwischen Erdgas und Autogas? 2017-06-29T20:20:57+00:00

Es gibt drei Arten von gasgetriebenen Fahrzeugen: Autogas, Erdgas und Biogas.

Das Autogas ist ein Flüssiggas das sich aus einem Propan- oder Butan-Gemisch zusammensetzt und deswegen auch LPG Liquefied Petroleum Gas genannt wird. Als Nebenprodukt der Erdöl- und Erdgasförderung ist der Preis an diese gebunden.

Daneben ist Erdgas ein komprimiertes Gas das überwiegend aus Methan besteht und im Auto gasförmig bei ca. 200 bar vorliegt. Deswegen wird Erdgas auch als CNG Compressed Natural Gas bezeichnet. Dieses natürlich vorkommende Gas wird für den Gebrauch nur verdichtet und getrocknet.

Welche Vorteile haben Erdgas-Fahrzeuge? 2017-06-29T20:21:28+00:00

Erdgasvorkommen ist vom Erdöl unabhängig und für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Damit ist der Preis um einiges stabiler. Wegen der Doppelten Reichweite des Erdgases ist es außerdem billiger als Autogas. Bis 2018 sind Erdgas und Autogas außerdem steuervergünstigt erhältlich.

Ein Erdgas-Fahrzeug ist im Vergleich umweltfreundlicher. Bei Verbrennung entsteht hauptsächlich Wasserdampf und die Emission von CO2 ist geringer als bei Benzin oder Autogas.

Da Erdgas wird darüber hinaus über unterirdische Leitungen den Tankstellen zugeliefert wodurch eine Entlastung des Straßennetzes erfolgt.

Wo kann man Erdgas tanken? 2017-06-29T20:21:54+00:00

An CNG-Tankstellen, das steht für Compressed Natural Gas, also Erdgas. Über Tankstellen-Apps, Tankstellenfinder mit Routenplaner oder Tankstellenkarten können sie diese leicht finden und längere Routen auch im Voraus planen.

Wie tankt man Erdgas? 2017-06-29T20:22:38+00:00

Erdgas ist sehr einfach und sicher zu Tanken. Nur wenn alles richtig angeschlossen ist wird Gas von der Tanksäule abgegeben und zusätzlich am Ende automatisch beendet.

Vom Ablauf funktioniert es ähnlich wie beim Tanken von Benzin. Zuerst muss die Tankentriegelung am Auto betätigt werden (Tankdeckel öffnen) und die Schutzkappe entfernt werden. Im nächsten Schritt wir die Zapfpistole von der Zapfsäule genommen und anschließend am Fahrzeug gerade in den dafür vorgesehenen Anschluss gesteckt. Bei einer TK16 wird der Riegel an der Zapfpistole von rechts nach links gedreht beziehungsweise bei einer TK17 (die sieht aus wie eine Zapfpistole für Benzin) wird der Hebel betätigt bis er einrastet. Zum Tanken muss der Knopf „Start“ an der Zapfsäule gedrückt werden.

Ist das Auto voll betankt wird der Tankvorgang automatisch beendet. Möchten Sie den Vorgang vorher beenden kann auch der Knopf mit „Stopp“ an der Zapfsäule gedrückt werden. Um die Zapfpistole vom Auto zu lösen muss zuerst bei einer TK16 der Riegel wieder nach rechts gedreht werden und bei einer TK17 der Hebel gelöst werden (den Haken in Richtung des roten Pfeils schieben). Durch zurückschieben des hellen/vorderen Teils des Tankrüssels, kann die Zapfpistole nun vom Auto entfernt werden. Schutzkappe und Tankdeckel schließen. Fertig.

Welche Arten von Erdgas gibt es? 2017-06-29T20:23:13+00:00

Erdgas wird in Low Caloric (L-Gas) und High Caloric (H-Gas) unterschieden. Hier ist der Anteil des Methangehalts ausschlaggebend. Ein L-Gas enthält einen Methananteil von 80,1 bis 87 Volumen-Prozent. Dahingegen hat ein H-Gas einen Methangehalt von 87 bis 98,9 Volume-Prozent. Der höhere Anteil des Methans im H-Gas ermöglicht einen niedrigeren Gasverbrauch, gleicht sich aber wieder durch einen höheren Preis im Preis-Leisungs-Verhältnis aus.

Was ist beim Tanken im Ausland zu beachten? 2017-06-29T20:24:08+00:00

Informieren Sie sich im Vorfeld über die richtigen Beizeichungen im jeweiligen Land, damit keine Verwechslungen entstehen. Gegeben Falls kann auch ein Adapter für die Tankstation notwendig sein.